Aug 25

Hundeschule-Ulm-Ausbildung-Kurse-Beratung-Welpenkurse-Erziehung2 in
Es gehen jeden Tag mehr sehr gut veranlagte Hunde durch eine mangelhafte Ausbildung in der Sporthundeausbildung, Gebrauchshundeausbildung, Diensthundeausbildung, Schutzhundeausbildung und nicht zuletzt in der klassischen Hundeschule und Hundeerziehung verloren, als das weniger gut veranlagte Hunde geboren werden.

Wenn wir uns heute die Hundeszene betrachten finden wir in der klassischen Hundeschule, bei der Sporthundeausbildung, Gebrauchshundeausbildung und in der Schutzhundeausbildung tausende von Trainern, Ausbildern und Figuranten.

Hier sind es nicht nur Anfänger die sich damit schwer tun heraus zu finden was wohl das Richtige ist was den erhofften Erfolg bringt.

Seit nunmehr über 20 Jahren widme ich mich mit der Ausbildung von Hunden unterschiedlicher Rassen, Charaktereigenschaften und Triebveranlagungen.

In dieser Zeit habe ich Gebrauchshunde, Diensthunde, Schutzhunde so wie auch Familienhunde trainiert, korrigiert, therapiert und zu zuverlässigen Begleitern ausgebildet und einige vor dem Tierheim bewahrt.

Hierbei habe ich Höhen und tiefen Erfolge und Misserfolge erlebt. Gerade deshalb verfüge ich über verschiedene Erfahrungen, welche nicht jedermann in die Ausbildung mit einfließen lassen kann.

Meine Ausbildungsmethode  “Gesamtheitsmethode”  ist nicht weit verbreitet in der “Hundeausbilder – Szene”. Die Gesamtheitsmethode  ist eine sehr zeitintensive Ausbildung, die auf eine 100% Erfolgsquote in allen Situationen im täglichen Leben, Sport und Dienst hinarbeitet.

Die “Gesamtheitsmethode” gehört nicht zu den bekannten Motivations-, Ball – oder Futter – Methoden, sie beinhaltet die Entladung nicht die Bestätigung in der Ausbildung. Der große Eckpfeiler der Gesamtheitsmethode ist die Entladung mit der Beißwurst. Eines ist jedoch klar, dass man nur mit Liebe und gut zureden, Hunde nicht ausbilden kann.

Unser Entladungs- und Hauptausbildungsmittel ist die „Beißwurst“. Ob eine Übung erfolgreich war oder nicht, es kommt die Entladung mit der Beißwurst.

Wenn ich nun sage, dass ich ohne Stachelhalsband oder elektrische Stromimpulse (Teletakt) arbeite und trainiere und damit alle  Ziele und Erfolge erreiche, ist mir bewusst, dass ich damit zu Diskussionen anrege. Das möchte ich auch! Es gibt Experten – leider nur sehr wenige – die mit den oben genannten Hilfsmitteln  manchmal Spitzenleistungen aus den Hunden “herausholen” können. Oft habe ich leider die Opfer der falschen Anwendung dieser Hilfsmittel gesehen. Und das waren nicht Wenige. Ehrlich, die Hunde taten mir leid. Ich weise darauf hin, dass man diese Hilfsmittel bei mir nicht anwenden oder anlegen darf. Wenn gewünscht zeige ich gerne, wie man “ohne” auskommt.

Ein Hund, der aus eigener Motivation arbeitet, wird ein zuverlässiger Hund sein. Ein Hund der unter Druck ausgebildet wurde, kann nie ein zuverlässiger Sporthund, Gebrauchshund, Schutzhund oder Diensthund sein, da er immer versuchen wird dem Druck auszuweichen.

All das was wir für eine Prüfung oder den täglichen Dienst brauchen egal ob IPO, SchH, VPG oder Diensthundeausbildung trainieren wir im täglichen miteinander mit unserem Partner, dem Hund.

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Aug 25

Mondioring ist eine Schutzhundesportart. Aus den bekanntesten Schutzhundesport Arten von Europa: Deutscher Schutzhund, Schweizer Schutzhund, IPO, Französischer Ring, Campagne, Belgischer Ring und KNPV (Holländischer Ring) wurde das Mondioring   Programm entwickelt. Dies mit dem Ziel, es als eine Art “internationale Ring-Weltschutzhundsportart” ( Welt = Mondio ) von der FCI und allen nationalen Verbänden anerkennen zu lassen.

Mondioring-Sprung1-224x300 in Wichtig dabei, dass die nationalen und internationalen “Hunde- und Tier-Organisationen” diese Sportart in ihrem Land praktizieren lassen können, ohne dass Hundesportler bei der Ausübung von Mondioring, wegen gesetzlichen oder ethischen Problemen, ein Verbot ausgesprochen bekommen. Einige der obengenannten nationalen Schutzhunde Ring-Sportarten werden aus Tierschutzgründen (extreme Sprünge oder Stockschläge auf den Hund) nie von der FCI oder nationalen Hundeverbänden anerkannt werden! Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen Mondioring und dem deutschsprachigen Schutzhundesport ist der Ort, wo der Hund “zubeißen” darf. Im Schutzhundesport ist es eine “präsentierte Armmanschette”. Im Ringsport ist der ganze Anzug des Schutzdienst  Helfers als “Festhaltefläche” zugelassen.

Ziel von Mondioring ist es, insbesondere die genetischen Eigenschaften des Hundes auf faire, sportliche Art unter Beweis zu stellen. Ein weiteres Beispiel, was Mondioring ist, findet man beim Vorwort bei der internationalen Mondioring – Prüfungsordnung: Trotz eventueller außergewöhnlicher Umstände oder einer unzureichenden Beschreibung der PO, sollten die Richter niemals den Gedanken vergessen, der die Initianten zu diesem Programm motiviert hat. Es muss genau angewendet und in seiner Gesamtheit respektiert werden. Vor allem aber müssen missbräuchliche Auslegungen und Vorurteile vermieden werden. Das Ziel des Reglements ist, folgendes hervorzuheben:

Die Eignung des Hundes, • die Qualität dessen Ausbildung, • das Können des HF, • und vor allem die Veranlagungen des Hundes.

Das Programm besteht aus drei Disziplinen, mit der obligatorischen Reihenfolge: Unterordnung, Sprünge, Schutzdienst. Die Reihenfolge der einzelnen Übungen innerhalb der Disziplinen wird durch die Konkurrenten vor Beginn eines jeden Wettkampfes ausgelost und ist für alle die gleiche. Wichtig ist auch, was über den Schutzdiensthelfer, Figuranten oder – neu – auch Schutzdienstassistent genannt, geschrieben steht: Erwähnt sei, dass man früher den Schutzdiensthelfer, den “homme d’attaque”, auch mit “Apache”, “Malfaiteur” (Übeltäter), “Mannequin” (Gliederpuppe), “Paillasse” (Strohsack) und in Amerika mit “Decoy” (Köder) oder “Helper” (Helfer) bezeichnete.

Jede dieser Bezeichnungen birgt in sich eine eigene Ausbildungsphilosophie und es wäre interessant weitere, verschiedene Ausdrücke wie sie in Deutschland, Spanien, Holland, Italien oder der Schweiz verwendet werden, aufzuführen. Das Wort “Homme d’attaque” wurde abgeleitet und ist eine relativ neue Bezeichnung. Verglichen mit den Jagd-, Schutz- oder Gebrauchshunden, greift der Helfer eigentlich nicht an, da er sich vielmehr verteidigen oder flüchten oder den dem Hund anvertrauten Gegenstand stehlen muss. Trotzdem der Helfer, wie im vorgegangenen Kapitel beschrieben, der Partner des Hundes und des HFs ist, so muss er doch auch für beide ein Gegner sein, da er in erster Linie mit dem Richter arbeitet, um ihm bei der Klassierung der Hunde zu unterstützen. Verhält er sich passiv, so ist er lediglich ein sich bewegender Hampelmann, gut genug, sich beissen zu lassen. Soll er jedoch dem Richter helfen, die Qualitäten eines Hundes zu bewerten, so muss er auch als Gegner des Tieres fungieren.

Da er aber durch seinen Anzug geschützt ist, könnte er diese Opposition übertreiben. Er könnte sich auch (absichtlich oder nicht) bei jedem Hund anders verhalten. Er hat eine schwierige Aufgabe, die er jedoch immer in sportlicher und fairer Weise lösen muss. International wird der Schutzdiensthelfer auch “Assistent” genannt. Ohne auf die technischen Details der Arbeiten des Helfer einzugehen, hier drei goldene Regeln, die man nicht vergessen sollte:

Der Schutzdiensthelfer oder Assistent ist absolut unparteiisch. Er darf niemals und in keiner Weise dem Hund körperlichen Schmerz zufügen. Er darf den Hund nie schlagen (wie zum Beispiel beim Inter (IPO). Er soll sich so verhalten, als sei er nicht durch einen Anzug geschützt und sich mit Schnelligkeit, List, Bedrohung und Ausweichen verteidigen oder den Hund beeindrucken. Also nochmals: niemals Stockschläge oder irgend etwas machen, was dem Hund Schmerz zufügen könnte. Ein wichtiger Unterschied zu den meisten Hundesportarten muss genannt werden: Jedes Training und jede Prüfung ist immer etwas neues für Hund und Hundeführer.

Nicht nur die Reihenfolge der Übungen in den einzelnen Sparten Unterordnung, Sprünge und Schutzdienst wird ausgelost, nein, auch der Ablauf oder die Gegenstände, Ort, Umgebung, Geräusche, Ablenkung alles ist immer wieder neu. Das erfordert an die geistige Flexibilität und das Können des Ausbilders, Trainer und Hundeführer enorme Anforderungen. Weil im Mondioring dem Hund in seiner Handlung mehr Freiheit als in allen anderen Schutzhundesportarten zugestanden werden muss, kann man keine Zwangausbildung verwenden.

Dies führt nie zum Ziel!

Nur das Motivationstraining und freudige freie Mitarbeiten des Hundes bringt wenig “Nuller” an Prüfungen. Noch ein Unterschied zu anderen Schutzhundesportarten. Jeder auch der Beste hat immer wieder “Nuller” an Prüfungen. Das ist normal im Mondioring! Obwohl Mondioring die einzige Ringsportart ist, die von der F.C.I. anerkannt ist, hat der VDH bis zum heutigen Tage seinen Mitgliedsvereinen keine Erlaubnis erteilt, diese Sportart auf seinen Plätzen zu betreiben. In allen anderen europäischen Ländern, USA wie Kanada wird Mondioring als Sportart betrieben. Ein im Mondioring ausgebildeter Hund muss ein ausgeglichener, nervenstarker, belastbarer, führ- und kontrollierbarer Hund sein. Sicher ist es richtig, dass nicht jeder Hund Mondioring kann machen, es ist aber auch nicht jeder Hund für den Schutzhundesport geeignet. Unkontrolliert beißende Tiere mit niedriger Reizschwelle werden nicht für Mondioring aufgenommen, wenn sie nicht kontrollierbar werden – ohne Schmerzmittel. Mondioring heißt daher auch: keine Stockschläge, keine Schmerzzufügung, keine Wehrtriebförderung, alles Kriterien, die auch in der Öffentlichkeit sehr gut vertretbar wären. Wir benötigen und benützen auch kein Teletakt, sei es im Sport oder im Dienst.

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